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Unsere Besten

Forsaken World

Unsere Wertung
5
Eure Wertung
0

Tipp der Redaktion

Forsaken World

Euch erwartet hier ein einsteigerfreundliches MMO, das Dialogsystem ist einfach ...

Genre: Rollenspiele
Schauplatz: Antike
Altersklasse: alle
Spieler: 10.000+
Spielwelten: 1
Rundenlänge: endlos

Travianer

Travian Games

Montag, 25.01.2010 von Matthias Spieletests Rollenspiele

Travianer - buntes RPG für jede Altersklasse

Das Spiel Travianer von Travian Games ist ja eigentlich mittlerweile auch schon fast ein eigener Meilenstein in der Browserspielegeschichte. Mit bunten Pixelgrafiken entführt einen das Spiel in die Welt der TraviaGermanen, -Römer und -Gallier, wo man als Neffe seines Erbonkels Horatio einige interessante und teils recht verquere Abenteuer zu bestehen hat. Dabei bleibt das Spiel von Anfang bis Ende Kunterbunt. Obwohl - eigentlich gibts hier kein wirkliches Ende. Denn um in Travianer die Story von Anfang bis Ende mit seinem virtuellen Selbst durchzuspielen bräuchte man mehr als ein Jahr.

Dabei wird es aber nie Langweilig. Das Spiel bietet immer was zu tun und hat auch dann, wenns doch mal etwas ruhiger ist, immer ein paar Asse im Ärmel: Arbeiten, Minispiele, Wettkämpfe in der Arena oder das eigene Haus einrichten. Klingt nach einem dieser teuren Browsergames? Mitnichten. In Travianer sind alle Features kostenlos. Zwar gibt es eine Premiumwährung (Diamanten) für die man besonders exklusive Werkzeuge und Möbel bekommt, allerdings sind die nie wirklich zwingend notwendig da man auch mit dem Standart-Spielinhalt mindestens genauso schön spielen und einrichten kann. Dazu kommt, dass man im Laufe des Spieles immer mal wieder ein paar Diamanten abstauben kann. Wer also doch mal unbedingt dieses eine Premium-bett für seine eigenen vier Wände haben will hat also dennoch eine Chance auf das Pixelmobiliar seiner Träume.

Was macht man also da so in diesem Spiel? Travianer ist ein Rollenspiel. Du landest mit deiner Figur in einem Dorf nachdem dir dein Onkel einen Brief geschickt hat, in dem er dir seinen Besitz vermachen will. Bei dem alten Schrulli erst einmal angekommen erfährt der Spieler von dem Fluch der auf der Familie lastet. Schuld an der Misere ist ein fieser Druide den dein Onkel bei einem Wetttrinken in der Dorftaverne unter den Tisch getrunken hat. Leider war der alte Mistelsammler kein guter Verlierer und hat sich mit jenem Fluch an deiner Sippe gerächt. Seither leiden du und deine Verwandschaft an einer stark verkürzten Lebensdauer.

Dass Wein nicht gut für den Kopf ist bekommt man unterdess von seinem Vorzeigeonkel zu spüren. Mit Müh und Not erinnert sich der alte Trunkenbold an deinen Namen und macht nebulöse Andeutungen auf ein Familienerbstück. Ein Amulett das es zu finden gilt, um die Familie zu retten. Wo das gute Stück aber ist weiß der Gute selbst nicht mehr, und so begeben wir uns auf die Suche, die uns durch ganz Travia führen wird. Das erkunden ist dabei eine durchaus interessante Sache. Im Gegensatz zum Großteil der Browserspiele im World Wide Web klickt man sich nicht durch Menüs, sondern bewegt sich mit seiner Spielfigur in Echtzeit durch eine hübsch illustrierte Landschaft. Und wenn man mal nicht gerade eine der abwechslungsreichen Quests erledigt, hackt man Holz, senst Getreide, sticht Lehm oder schürft Erz. Wer am Ball bleibt kann später sogar einen Zweitberuf erlernen und aus diesen Ressourcen weitere Güter herstellen. So wird aus dem gehackten Holz Kohle geköhlert um damit das geförderte Erz in teures Eisen zu verwandeln. Oder man mahlt das Getreide in der Mühle zu Mehl und backt daraus anschließend frisches Brot - nur um mal zwei Beispiele zu nennen. Die Endprodukte können dann gegen bare Münze verkauft, oder das Brot sogar selbst gegessen werden. Denn dein alter Ego will auch gepflegt werden: Neben Hygiene, Müdigkeit und Motivation muss sich auch um den Hunger des Travianers gekümmert werden. Sinken eine oder alle diese Werte auf Null leistet dein Travianer schlechtere Arbeit beim Abbau der Rohstoffe oder bekommt absolut überzogene Preise in der Taverne vor den Latz geknallt, weil man bis zum Himmel stinkt.

Abhilfe schafft man da wiederum mit dem entsprechendem Mobiliar im eigenen Haus. An Waschschalen kann man sich waschen, im Bett schläft deine Figur über nacht und generiert so mehr Berufspunkte über die Zeit (Berufspunkte sind notwendig um Arbeiten zu können. Ohne Berufspunkte kein Rohstoffabbau). Hat man einen Stuhl kann man eigenes Brot verzehren (ansonsten kann man sich Mahlzeiten in der Taverne kaufen) und Motivation bekommt man indem man Minispiele spielt. Von denen gibts eine ganze Menge: Blackjack, Dame, Mühle, Schach, Poker, Vier-gewinnt, Käsekästchen und und und. Jedesmal wenn man mit anderen Travianern ein Spiel spielt, zusammen (Brot) isst, in Thermen badet oder Ähnliches tut, bekommt man Sozialpunkte. Mit diesen Sozialpunkten wiederum kann man sich im Hauseditor neue Möbel kaufen und sein Haus einrichten, oder sogar gleich eine ganz neue Hütte bestellen. Wer der Meinung ist, er hat eh schon alles was er braucht, kann diese Punkte auch der Gilde spenden, die dann in meist vergleichsweiße riesigen Gildenhäusern die eigenen Zimmer ausstattet und den Mitgliedern ganz wie im eigenen Haus Betten und andere Möbel bereitstellt. Um ein Zusammenspielen kommt man bei Travianer.de kaum herum. Und das ist auch gut so.

Unsere Wertung

Spielspaß
5
5.0
Spieltiefe
5
5.0
Präsentation
5
5.0
Support
4
4.0
Community
5
5.0
Gesamt
4.8
4.8

Fazit

Travianer überzeugt. Nicht umsonst wurde das Spiel schon mit mehrmals mit bedeutsamen Awards ausgezeichnet. Besonders schön an Travianer ist dabei dass es immer etwas zu tun, zu entdecken oder auszuprobieren gibt. Und ich meine wirklich immer! Dabei ist das Spiel auch für die Kleinen sehr gut geeignet und fördert das Zusammenspielen mit der erfreulich freundlichen und hilfsbereiten Community. Der einzige Wermutstropfen: Das Spiel kann süchtig machen!

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